Drucken
LionNet Lions Base Revue Lion Lion International LEO District 102-E District 102-C District 102-W Multi-District
DE · FR · IT · EN
Multi-District
Über Lions
Agenda
Governorrat
Beauftragte
Kommissionen
MD-Fonds
Activities
Sight First
SODIS
SODIS - Projekte
SODIS - Dokumente
SODIS - Kontakt
Club-Activitäten
Fotoarchiv
Jugendprogramme
Leadership
Lions Think
Dokumente für Lions
Archiv
Supplies
Werbung
Kontakt



Suche
Impressum
SODIS Projekte
Aktuelle Informationen (März 2010)
In Senegal wird SODIS bereits erfolgreich angewendet.
Eine Promotorin instruiert eine Familie in einem Dorf in Uganda
Stolze SODIS-User in Zimbabwe
Herr Mawulana führt ein Flschenzentrum in Harare
Hier wohnt ein SODIS-Promotor
Für diese Frauen in Togo gehört das Flaschenmanagement zur täglichen Routine

Seit 2004 ist SODIS eine Activity des MD 102. Bis Mitte 2007 konnten im MD 102 437'000.- Fr. (inkl. Beiträge aus der Stiftung LCIF) mit verschiedenen Activities gesammelt werden. Das SODIS-Team, bestehend aus Vertretern der drei Distrikte, hat die von der Eawag vorgeschlagenen Projekte beurteilt und freigegeben. Es sind dies die Projekte der Jahre 2004 - 2006.

Mit dem Nationalen Lionstag vom 12. Mai 2007, dessen Spenden von 2'172'921.- Fr. vollumfänglich SODIS zur Verfügung stehen, hat das SODIS-Programm eine wesentlich grössere Dimension erlangt.
Für die Umsetzung dieser Mittel in SODIS-Projekte wurde der SODIS-Ausschuss gebildet.  Dieser Ausschuss wird in der gleichen Zusammensetzung bleiben, bis die Activity SODIS abgeschlossen ist. Der Ausschuss beurteilt die von der Eawag vorgeschlagenen SODIS-Projekte und gibt die benötigten Mittel in Tranchen an Eawag frei. Der Ausschuss trifft sich etwa halbjährlich.
Der Governorrat hat Ende 2006 beschlossen, die am Lionstag gesammelten Spenden zu 2 Dritteln in Afrika und zu 1 Drittel in Lateinamerika einzusetzen.

Die 9. SODIS-Ausschuss-Sitzung hat stattgefunden.
Am 10. Dezember 2009 hat der SODIS-Ausschuss zum 9. Mal getagt und sich über den Stand der laufenden Projekte in Afrika und Lateinamerika informiert. Die ersten Projektphasen in Afrika konnten abgeschlossen werden und in den SODIS Gebieten wurde eine beachtliche Reduktion der Durchfallerkrankungen erreicht. Mit Nachfolgeprojekten wird jetzt dafür gesorgt, dass die Erfahrungen aus den Initialprojekten weiter genutzt werden und zusätzliche Familien in unseren Ländern in SODIS ausgebildet werden. Auch sollen die nationalen Regierungen über SODIS erfahren und längerfristig in die Promotion miteinbezogen werden. Die bisher in den Projekten erzielten Resultate sind sehr positiv; allerdings können des öfteren im Zeitplan Verzögerungen auftreten.
Ebenfalls sehr positiv ist, dass das internationale Interesse an SODIS wächst und v.a. in Lateinamerika, wo der Verbreitungsprozess schon mehr gereift ist, auch immer wieder NGOs gefunden werden, die mithelfen, Projekte zu finanzieren und damit grössere Projekte ermöglichen, die mehr Menschen ausbilden. Bei ganz wenigen Projektvorschlägen, musste Eawag gleich zu Beginn das Projekt aufgeben, da die Zusammenarbeit mit den Partnern zu schwierig wurde und somit eine Realisierung zu risikoreich würde.

Stand der Projekte
Seit Beginn der Spendensammlung 2004 bis und mit dem Lionstag 2007 sind rund 2.6 Mio. Fr. zusammengekommen. Diese Mittel werden bis Mitte 2010 in Projekte eingesetzt sein. In rund 85 Projekten in Afrika und Lateinamerika wurden über 370'000 Familien in der Methode SODIS ausgebildet. Die Erfahrung zeigt, dass etwa 50% der Familien SODIS regelmässig anwenden. Hat im Durchschnitt eine Familie 5 Mitglieder, so wenden fast eine Million Personen SODIS regelmässig an. Für diese Personen haben sich dank dem sauberen Trinkwasser die Lebensumstände wesentlich verbessert. Die Reduktion der Durchfallerkrankungen bedeutet weniger Todesfälle bei Kleinkindern, weniger Absenzen in Schulen und am Arbeitsplatz, weniger Ausgaben für Medikamente. Studien zeigen, dass pro Jahr mehreren Hundert Kindern das Leben gerettet werden kann.

Der SODIS-Ausschuss ist der Meinung, dass das SODIS-Programm durch die Schweizer Lions weitergeführt werden sollte. Immer noch haben 900'000 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Wie wird ein SODIS-Projekt definiert?
Bevor ein Projekt gestartet wird, führt die lokale Organisation eine Situationsanalyse durch, um abzuklären, wo ein Einsatz von SODIS sinnvoll und notwendig ist. Anschliessend macht sie zusammen mit der Eawag eine sorgfältige Projektplanung, die die Definition des Zielgebiets (Dörfer oder Slum in einer Grossstadt) und die detaillierte Planung von Aktivitäten und Budget enthält. Daraus ergibt sich die Anzahl der Familien, die die Methode SODIS kennenlernen und auch nach der Ausbildung noch anwenden sollten. Eine sehr wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Projekte im Feld ist die Zusammenarbeiten zwischen der Eawag und einer gut qualifizierten, vertrauenswürdigen und erfahrenen Partnernorganisation, die eine gute Betreuung des Projektes vor Ort garantiert und letztlich die Ausbildung der Familien und deren Betreuung übernehmen muss.

Welche Wirkung hat SODIS gezeigt?
In den bis jetzt laufenden Projekten sind in Afrika bis heute über 140'000 Familien, in Lateinamerika über 230'000 Familien ausgebildet worden. Die meisten dieser Projekte laufen aber noch und die Ausbildung der Haushalte ist noch nicht abgeschlossen. Alle diese Familien profitieren dank der Schweizer Lions von gesundem Trinkwasser. Dies bedeutet weniger Krankheiten und dadurch weniger Ausfälle in Schule und bei der Arbeit, weniger Todesfälle vor allem bei Kindern, weniger Auslagen für Medikamente etc. Dies alles trägt dazu bei, der Bevölkerung bessere Lebensbedingungen zu verschaffen.
Natürlich wird nicht jede in SODIS ausgebildete Familie die Methode nachhaltig anwenden. Das hängt von vielen Umständen ab, u.a. auch von der Art der Ausbildung. Deshalb führte Eawag in Zimbabwe eine umfangreiche Studie durch, um abzuklären, welche Ausbildungsstrategie bei der Bevölkerung die grösste Akzeptanz erzielt. Im Rahmen von Gesundheitsstudien, die Eawag in Auftrag gibt, wird überprüft wie gut die Wirkung von SODIS über einen längeren Zeitraum ist. Solche Studien laufen zurzeit in verschiedenen der von uns finanzierten Projekte. Aus früher durchgeführten Studien kann gesagt werden, dass im Mittel 30 – 70 % der Familien SODIS nachhaltig anwenden. Entscheidend ist immer, wie gut die Betreuung der Familien durch die Organisationen vor Ort ist. Auf die bis heute involvierten Familien angewendet heisst dies, dass fast eine Million Menschen dank SODIS und Lions nicht nur ein besseres Leben führen, sondern überhaupt überleben können.
 

Wenn Sie mehr über die einzelnen Projekte wissen möchten, finden Sie auf der Homepage www.lionsclubs.ch/Activities/SODIS die Projektberichte. Natürlich gibt Ihnen auch Regula Meierhofer von der Eawag ((EMail:uilxpf1qjliwkskhvEhe|dk3fl) oder Tf. 044 823 50 73) gerne weitere Auskünfte.

Durch den Besuch an mehreren Europa Foren haben wir mit vielen Lions in andern Ländern Kontakte aufgebaut. Konkret hat sich die Zusammenarbeit in Deutschland in zwei Distrikten etablieren können. Beide Distrikte realisieren Projekte in Ghana.

Der SODIS-Ausschuss wird periodisch über den Stand der Projekte berichten.

PDG Moritz Bickel, Vorsitzender SODIS-Ausschuss, März 2010


Konto SODIS
Credit Suisse, 8070 Zürich
Vereinigung der Lions-Clubs Schweiz Fürst.Liechtenstein

Konto-Nummer 552872-21-11, Rubrik SODIS
PC-Konto 80-500-2
IBAN    CH15 0483 5055 2872 2101 1
BCN: 4835,
BIC: CRESCHZZ80D

 

webdesign by 100pro