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D 102 Ost - Strategie-Meeting im Kloster Disentis

National

Unter ihrem Motto «Werte leben» suchte Distrikt-Governor Edith Seeholzer einen speziellen Ort für das Strategie-Meeting ihres Kabinetts. Sie fand ihn im Kloster Disentis.

Am Vormittag des ersten Tages trafen sich die Zonen Chairpersons zu einem Schulungstraining mit Dieter Menyhart, einem externen Trainer. Unter dem Arbeitstitel «Die Macht der Präsentation» zeigte er den Teilnehmenden die Kür für erfolgreiche Clubbesuche auf. Dies nach dem Grundsatz, Bewährtem zu vertrauen und Neues anzunehmen. Damit die Pflicht zur Kür wird, ist eine gute Vorbereitung der Besuche essenziell. «Welche Leistungen des Clubs oder einzelner Mitglieder will ich besonders hervorheben? » «Welche Infos und Neuigkeiten aus der Lions-Welt will ich weitergeben?» Mit diesen und weiteren Fragen befassten sich die Teilnehmenden während vier Stunden und erarbeiteten im Team das nötige Rüstzeug, um die Clubbesuche erfolgreich und von Emotionen getragen zu gestalten.

Sitzungen und Küchendienst

Nachdem zum Mittagessen auch die anderen Mitglieder eingetroffen waren, traf sich das Kabinett im Peter Kaiser Saal, wo Edith Seeholzer das Meeting mit einer Videobotschaft der neuen International President Gudrun Yngvadottir, einer kurzen Präsentation ihrer eigenen Vita sowie einer Kurzvorstellung der Kabinettmitglieder offiziell eröffnete. Die Mitgliedschaftsentwicklung, insbesondere die Erhöhung des Frauenanteils, und die Activities – namentlich eine Activity mit Flüchtlingen – liegen ihr sehr am Herzen wie auch die «Soft Facts» zur Verinnerlichung des Mottos «Werte leben», nämlich die Freundschaft, die Toleranz, das Vertrauen, die Offenheit und die Ehrlichkeit bewusst zu leben. Während sich die Zonenchairpersons mit ihren Vize-Governors zum Austausch zusammensetzten, wurden die übrigen Kabinettsmitglieder zur «Activity Hunger » in die Klosterküche abberufen, um das Nachtessen vorzubereiten. Unter der Leitung des Küchenchefs rollte eine Gruppe Capuns, und ein Zweierteam bereitete zusammen mit Bruder Gerhard einen Blechkuchen mit Aprikosen vor.

Pater Theo führt durch das Kloster

Gegen Abend führte Pater Theo die Kabinettsmitglieder durch das Kloster. Das Kloster Disentis ist eine Abtei der Schweizerischen Benediktinerkongregation, die um das Jahr 700 gegründet wurde. Sie trägt den Namen des Heiligen Martin und präsentiert sich heute im Zustand des späten 17. Jahrhunderts. Die Kirche mit zwei Türmen wurde zwischen 1969 und 1712 erbaut. Das Museum im Nordflügel des Konventsgebäudes zeigt eine kunst- und kulturhistorische Sammlung aus dem Mittelalter. Dank dem Gymnasium ist das Kloster noch heute eine wichtige Bildungsstätte in der Surselva. Seit April 2012 steht Abt Vigeli Monn dem Kloster vor.

Nach der Führung traf sich das Kabinett im Pilgersaal zu Apéro und Nachtessen, das unter anderem aus den vorzüglich gerollten und zubereiteten Capuns und dem selbst gebackenen Kuchen bestand. Edith Seeholzer übergab allen Kabinettsmitgliedern einen individuell ausgewählten Pin, den sich alle mit sichtlicher Freude anstecken liessen.

Ora et labora

Den zweiten Tag eröffnete Abt Vigeli Monn mit besinnlichen Grussworten. «Ora», bete, und «labora», arbeite, beides hat der heilige Benedikt der Gemeinschaft auferlegt. Es bestimmt das Denken und Handeln wie auch den Rhythmus des Tages. Abt Vigeli Monn legte auch seine Gedanken zum Motto «Werte leben» dar. Sein Credo «Stabilitas in progressu» gilt auch für uns Lions, denn auch wir leben die Beständigkeit in der Gemeinschaft und müssen uns ebenso weiterentwickeln und uns mit den Zeichen der Zeit auseinandersetzen. Die spätere Teilnahme an der Mittagshore liess die Kabinettsmitglieder für einen besinnlichen Moment am Leben der Mönche teilhaben.

In drei Arbeitsgruppen hatte sich das Kabinett mit den Themen «Activities», «Kommunikation» und «Ausbildung/ Mitgliedschaftsentwicklung» auseinandergesetzt. Es waren zwei eindrückliche Tage. Unisono begeistert waren die Kabinettsmitglieder von den Örtlichkeiten, der Gastfreundschaft und dem Inhalt des Strategie-Meetings. Sie dankten Edith Seeholzer mit einem kräftigen Applaus.

Urs Lufi