arrow-down-01arrowscalendarcheck-iconclockclose-iconconnexionemailexcel-iconfacebookforward-iconglobelinkedinmagnifieropen-bookquestion-markshopping-bagtweeterwrite-icon

Weihnachtskarten für das Kloster in Müstair

Activity

Mit Regelmässigkeit gelangen die beiden befreundeten LC Val Müstair und Zimmerberg mit der Bitte an die Lions, die Weihnachtskartenaktion für die Erhaltung der Fresken im Kloster St. Johann in Müstair zu unterstützen.

Dieses Jahr ist insofern ein spezielles Jahr, als am 14. September die Heiligkreuzkapelle eingeweiht werden konnte. Dieses frühmittelalterliche Kleinod wurde während mehr als zehn Jahren untersucht, datiert, restauriert und erfüllt nun seine ursprüngliche Bestimmung, ein Ort der Andacht zu sein. Da bis zu elf hintereinanderliegende Malschichten entdeckt wurden, ist diese Kapelle ebenso bedeutend wie die Klosterkirche und bestätigt den Entscheid der UNESCO, das Ensemble schon 1983 in die Liste der Welterbestätten aufzunehmen.

In der Klosterkirche wird nach Abschluss der Süd- und der Nordapsis in den nächsten Jahren die Mittelapsis mit der berühmten Darstellung des Gastmahls des Herodes untersucht, gereinigt und durch Präventivmassnahmen stabilisiert. Dieses war die Vorlage für die erste von Rolf Gassmann geschaffene Weihnachtskarte.

Die diesjährige Karte zeigt Petrus bei der Weihe des heiligen Stephanus. Sie gehört zum Zyklus in der neu restaurierten Nordapsis. Die Farbigkeit der Interpretation von Rolf Gassmann ist nun sehr nahe dem Original und stützt die These des Pictors, der immer meinte, die Fresken hätten bei ihrer Entstehung eine sehr viel grössere Farbigkeit aufgewiesen als das, was man bisher sah. Die Restaurierung diente auch der Korrektur von Massnahmen, die in den 1950er-Jahren des letzten Jahrhunderts entsprechend dem damaligen Wissensstand getroffen wurden, sich aber aufgrund neuerer Erkenntnisse nicht bewährt haben. So wurden Gipsflickstellen durch verträglicheren Mörtel ersetzt. Auch die allzu reichen Ergänzungen aus dem letzten Jahrhundert wurden reduziert, ohne die Leserlichkeit der Fresken zu beeinträchtigen. Die Fresken wirken nuancierter und weniger zweidimensional. Sie sind Gegenstand eingehender wissenschaftlicher Forschungen, die durch ein Projekt des Schweizerischen Nationalfonds ergänzt werden.

Das Kloster bleibt eine kunsthistorische Wundertüte. Bei jedem Besuch im Münstertal werden einem neue Erkenntnisse präsentiert. Aus diesem Grund wird das Klostermuseum in den nächsten Jahren auch neu gestaltet. Es soll einen eigenen Bereich erhalten, der dem interessierten Besucher und der Fachwelt laufend die neuesten Erkenntnisse zeigt.

Walter Anderau

Präsentation

  • Sujet auf der Kartenvorderseite

  • Format A5 (bzw. A4 in der Mitte gefalzt, doppelseitig)

  • Auf der Rückseite sind der Bildbeschrieb und der Zweck der Kartenaktion aufgedruckt.

  • Auf einem losen weissen Standardeinlageblatt steht in den vier Landessprachen und Englisch «Frohe Festtage».

Bestellung

  • Mindestbestellung: 10 Karten

  • Letzter Bestelltermin: 15. Oktober 2018

  • Auslieferung: bis Mitte November 2018

  • Für Bestellungen mit speziellem Einlageblatt beträgt die Mindestmenge 200 Stück.

  • Informationen bei: Ernst Grand, Tel.: 079 370 76 64, E-Mail: ernst.grand@gmx.ch

Kosten

  • Karte + Einlageblatt (Standard) + Couvert = CHF 4.90

  • ab 200 Stk. = CHF 4.30 pro Karte

  • zuzüglich Portokosten

  • Zusatzkosten bei speziellem Einlageblatt: bis 499 Stk. = CHF 130.– ab 500 Stk. = gratis