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Leos & Lions - Gemeinsam aktiv «for the future»!

Jugend

Um die Verbindung zwischen Leos und Lions zu vertiefen und neue Wege zur Zusammenarbeit zu finden, rief Andreas Wunderlin, Governor des Distrikts Ost, das Projekt «Leos & Lions/Juniors & Seniors» ins Leben. Mit den Leos Florence Aepli und Carl-Luis Werner und den Lions Manu Frey und Ralph Kühne treffen engagierte Leos mit neuen Ideen auf engagierte Lions mit Erfahrung.

Unterschiedliche Generationen nahmen an einem bereits stattgefundenen Meinungsaustausch eine Standortbestimmung vor und diskutierten Zielsetzungen. Daraus entstanden erste Ideen. Mittels Videobotschaften könnte zum Beispiel der Austausch zwischen Lions und Leo Clubs «automatisiert» werden. Das Ziel wäre, zu erreichen, dass Lions Clubs Leos zu ihren Activities und zu geeigneten Veranstaltungen einladen und die Leo Clubs auch regelmässig daran teilnehmen, damit eine Beziehung entstehen kann.

Selbstständige Jugendorganisationen haben grundsätzlich ein Nachhaltigkeits-problem. Dies trifft auch auf die von LCI gesponserten Leo Clubs zu. Die jugendlichen Mitglieder stehen in der Ausbildung und ändern wiederholt Ausbildungsplatz und Wohnort. Dadurch können sie dem angestammten Club rasch verloren gehen. Auch der jährliche Wechsel des Päsidiums kann die Entwicklung eines Leo Clubs behindern. Nicht alle Mitglieder sind geeignete Führungspersonen. So kommt es, dass auch gut aufgestellte Leo Clubs unerwartet ins Trudeln geraten.

LCI erklärte im Jahr 1967 seine Leo-Jugendorganisation zur Dauer-Activity. Entsprechend sollte diesem Projekt auf allen Stufen – Club, Zone, District – gebührend Platz eingeräumt werden. Gefragt sind dabei vor allem die Patenclubs, ohne die ein Leo Club nicht gegründet werden kann. Zwar sollten die Leo Clubs möglichst selbstständig agieren und ihre eigene Kultur pflegen. Das Engagement des Patenclubs kann aber in kritischen Situationen durchaus hilfreich sein.

Aus Leos Lions machen

In den meisten Fällen gehen Gründungen von Leo Clubs von Töchtern und Söhnen von Lions-Mitgliedern aus. Das ist begrüssenswert, da dadurch die Zielsetzungen und die Ethik von LCI («We serve») als Grundstock bereits mitgebracht werden. Schwierig wird es, wenn die Träger dieses Gedankengutes im Alter von 30 Jahren den Club verlassen und der Leo Club von seinem Patenclub nicht genügend unterstützt wird. Ein anerkanntes Ziel der Gründung von Leo Clubs ist die Motivierung von Jugendlichen, nach Erreichen der Altersgrenze einem Lions Club beizutreten. Allerdings sind trotz erleichterten Aufnahmebedingungen nicht alle Leos nach Erreichen dieses Alters bereit, einem etablierten Lions Club beizutreten.

Arbeitsgruppe gegründet

Um die Probleme vertieft anzugehen, rief DG Andreas Wunderlin, das Projekt ins Leben. Eine kleine Arbeitsgruppe, bestehend aus engagierten Leos und bestandenen Lions, soll Vorschläge für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Leos und Lions erarbeiten. Die Zusammensetzung der Arbeitsgruppe soll neue Wege eröffnen und die Digitalisierung der Kommunikation zwischen Alt und Jung fördern. Die Projektmitglieder haben ihre Arbeit bereits aufgenommen und wollen bis Ende des Lions-Jahrs erste Vorschläge präsentieren.

DG Andreas Wunderlin

Manuel Frey-Wettstein