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Herausgeberrat der Revue LION neu gewählt!

National

Seit letztem Herbst hat sich der dreiköpfige Herausgeberrat - die Verlagsleitung der Revue LION – komplett neu konstituiert. Was genau sind die Aufgaben des Herausgeberrates des LION-Magazins vom MD 102? Zur Vorsitzenden hat der Herausgeberrat Patricia Diermeier (LC Zentralschweiz) gewählt. Ihr hat die Redaktion ein paar wichtige Fragen gestellt.

INTERVIEW MIT PATRICIA DIERMEIER (LC ZENTRALSCHWEIZ), NEUE HR-PRÄSIDENTIN

Redaktion LION: Was genau sind die Aufgaben des Herausgeberrates (HR)?

Patricia Diermeier: Wir haben die Verlagsleitung inne. Das heisst, wir treffen die strategischen Entscheidungen über die inhaltliche Ausrichtung, die Marktpositionierung und die finanziellen Belange des Magazins.

Wie steht es um die Unabhängigkeit des HR und der Revue?

Der Herausgeberrat und die Revue LION sind weitgehend unabhängig und sind einzig den Richtlinien von Lions International, den Statuten des Multi- Distriktes und natürlich unseren Lesenden verpflichtet. Das Budget und die Rechnung werden vom Governorrat genehmigt, die Delegiertenversammlung legt die Höhe der Abonnementsgebühren fest. Die Unabhängigkeit von Verlag und Redaktion ist wichtig für die Qualität und Kontinuität der Revue als Haupt-Informationsmedium für die Lions-Mitglieder.

«Einerseits hat Oak Brook seine finanzielle Unterstützung halbiert»

Der HR ist im November erstmals neu konstituiert zusammengekommen. Was waren die Hauptthemen?

An unserer ersten Sitzung mussten wir zuerst eine gemeinsame Basis für die Bewältigung unserer Aufgaben finden. Das ist uns bereits relativ gut gelungen. So freue ich mich auf die konstruktive und freundschaftliche Zusammenarbeit mit meinen HR-Kollegen. Eine der ersten Aufgaben war es, das Budget 2021/22 zu verabschieden. Das war dieses Jahr besonders knifflig, denn einerseits hat Oak Brook seine finanzielle Unterstützung halbiert, anderseits brechen die Inseratezahlen ein, die Mitglieder- und damit die Abozahlen stagnieren und damit steht auch die Forderung nach mehr Digitalisierung im Raum.

Wie habt ihr die Herausforderung bezüglich der geringeren Einnahmen gelöst?

Um die Abogebühren nicht erhöhen zu müssen, haben wir die Druckkosten gesenkt. So werden die LION-Ausgaben ab Januar etwas dünner, dafür umso kompakter sein, was der Redaktion aber nicht weniger Arbeit geben wird. Denn nicht gedruckte Artikel könnten in voller Länge auf der Webseite Platz finden …

Wird es die Revue in fünf Jahren noch geben?

LION wird es auch in fünf oder zehn Jahren noch geben, bleibt es doch die Aufgabe der Publikation, den Informationsfluss zu unseren Mitgliedern sicherzustellen. Damit wir aber überhaupt wissen, welche Bedürfnisse unsere Mitglieder aktuell haben, was sie wissen und wo sie ihre Informationen beziehen möchten, werden wir demnächst eine Befragung durchführen. Die Ergebnisse werden mit der Redaktion ausgewertet und fliessen in die Informationsstrategie ab 2022 ein. Natürlich ist es absehbar, dass immer mehr Informationen digital angeboten werden. Selbst das konservative Oak Brook schlägt weniger Papierausgaben vor. Damit könnten nicht nur Kosten gesenkt, sondern auch eine jüngere Generation besser erreicht und möglicherweise gar neue Mitglieder angesprochen werden.

Interview: Régine Pasche, Tobias Jäger und Stefano Bosia

Herausgeberrat MD 102

Nach dem Rücktritt des langjährigen Teams um Alfred Haas hat der Governorrat auf Vorschlag der Distrikte folgende Mitglieder gewählt:

– Distrikt West: Past Council Chairman Pierre-Alain Ruffieux (LC La Côte), Lionskenner, Stratege und Inhaber einer Ingenieur- Beratungsagentur

– Distrikt Centro: Patricia Diermeier (LC Zentralschweiz), Journalistin und Inhaberin einer Kommunikationsagentur.

– Distrikt Ost: Thomas Schwizer (LC Werdenberg), bis Ende 2021 Chefredaktor und Geschäftsleiter der Buchs- Medien AG

– Sekretariat: Stefan Wyss (Zensor LC Zürich)