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Vor 20 Jahren wurde die LionsBase erstellt

National

EINE PIONIERLEISTUNG FÜR DIE FREIBURGER LIONS KURT SAGER UND XAVIER PERSEGUERS «Vor 20 Jahren war unsere LionsBase eine wahre Pionierleistung!» Hinter dieser Pionierleistung stecken Kurt Sager, Mathematiker und Informatiker, damaliger CEO der SWS Software Systems AG in Marly (Freiburg), und dann EPFL-Informatiker Xavier Perseguers. Kurt benutzt E-Mail schon seit 1982! Im Jahre 1997 erstellte er schon eine Website mit Microsoft FrontPage für seinen LC Fribourg-Sarine.

Websites für die Clubs

Kurt Sager war im Kontakt mit PID Robert Rettby (LC Neuchâtel) und PCC François-Didier Hermès (LC Genève- Rhône). Sie gaben ihm den Auftrag, Websites für die Clubs im Distrikt West zu erstellen. «Die ersten Reaktionen der Clubs waren sehr verschieden», erinnert sich Kurt Sager und fügt hinzu: «Die einen waren total begeistert. Andere waren skeptisch. Für die Clubs, die mitmachen wollten, erstellten Robert und ich einfache Websites. Nach ein paar Jahren hatte die Hälfte der 80 Clubs der Westschweiz ihre eigene Website! Es waren einfache Sites, und wir hofften damals, dass die Clubs ihre Site nach der ersten Starthilfe selbst verwalten würden. Es ging ja vor allem darum, den Club und den Vorstand zu präsentieren und die Activities sowie das Jahresprogramm ins Netz zu stellen.»

Der Beginn von LionsBase

Gleichzeitig mit den Clubsites begann Kurt Sager, eine Website für den Distrikt West aufzubauen. Etwa zur gleichen Zeit machten dies Walter Dürig und Stefan Keller für den Distrikt Ost. Unter diesem Dach wurden die Clubsites zusammengefasst. Weil alle ähnlich strukturiert waren, drängte sich der Gedanke auf, alle Clubdaten des MD 102 in einer gemeinsamen Datenbank zu speichern und die Clubwebsites daraus automatisch zu generieren. Das war der Beginn von LionsBase!

Während eines Sommerjobs …

Seit 1980 arbeitete Kurt Sager viel mit Datenbanken in seiner Firma, beispielsweise für Bibliotheken. So beschloss er, das Projekt mit kompetenten Mitarbeitern anzupacken. «Wir arbeiteten rund zweieinhalb Jahre und steckten mehr als ein ‹Mannjahr› Arbeit in LionsBase.» Und dann stand die Internetapplikation: www.lionsBase.org. Während eines Sommerjobs in Kurts Firma im Jahre 2000 arbeitete der ETH-Student Xavier Perseguers (heute Lionsmitglied bei LC Broye-Vully) mit Dynamic HTML. LionsBase mit den Technologien ASP und SQL-Server war geboren! «Am Anfang habe ich die Entwicklungskosten auf mich genommen», sagt Kurt. «Später, als die anfängliche Skepsis auch beim Multidistrikt verflogen war, haben wir einen Lizenzvertrag für die Weiterbetreuung und die Entwicklung der LionsBase unterzeichnet.»

Viel einfacher für den Clubsekretär

Vorher mussten die Clubsekretäre Mutationen an drei Stellen melden: an die Druckerei des Mitgliederverzeichnisses, an die Revue LION für die Abos und nach LCI Oak Brook. Mit LionsBase konnte jeder Clubsekretär die Daten online selbst modifizieren. «2001 begannen wir mit sechs Clubs aus dem D 102 West», erinnert sich Kurt Sager. «Dann beschloss François-Didier Hermès, DG 2000/2001, dass im Distrikt West alle Mitglieder- und Vorstandsmutationen durch die Clubs nur noch in LionsBase vorzunehmen seien und das Kapitel D 102 W im Mitgliederverzeichnis automatisch generiert werde. Es klappte bestens. Ein Jahr später übernahm der MD 102 das System für alle Schweizer Clubs.»

Unser Hauptsitz in Oak Brook verlangte die Mutationen bis dahin per Post oder per Fax! Die Amerikaner waren gar nicht eingerichtet auf die Übermittlung per Online-Datenbank. «Mit Robert Rettby machten wir an den Europa Foren einigen Druck auf die Vertreter von Oak Brook/USA und gaben ihnen die wichtigsten technischen Tipps, um auf ihrer Seite die nötigen Vorkehrungen zu treffen. Im November 2004 waren wir dann weltweit der erste Multidistrikt, der seine Mitgliedermutationen jede Nacht automatisch via Internet übermittelte – von www.lionsBase.org zur LCI-Datenbank.»

Von Kurt zu Xavier

Im Jahr 2011 wurde die LionsBase auf eine neue Basis gestellt, und Xavier Perseguers wurde mit seiner Firma Causal Sàrl in Freiburg der neue Besitzer von LionsBase. Bis 2011 konnten die Clubs alle wesentlichen Daten elegant anpassen. Doch wenn sie weitere Inhalte, wie zum Beispiel Fotos oder Activity-Berichte, hinzufügen wollten, wurde es etwas komplizierter. «Vor zehn Jahren haben wir auf das Content-Management- System TYPO3 umgestellt und haben es mit LionsBase vernetzt», sagt Kurt Sager. Mit diesem System kann nach entsprechender Ausbildung jeder Club weitere Seiten mit beliebigen Inhalten selbst hinzufügen. Gleichzeitig wurde das Erscheinungsbild von Lions- Base angepasst, viele neue Funktionen eingebaut, und auch das Login wurde einfacher.

Régine Pasche