arrow-down-01arrowscalendarcheck-iconclockclose-iconconnexionemailexcel-iconfacebookforward-iconglobelinkedinmagnifieropen-bookquestion-markshopping-bagtweeterwrite-icondeconnexion

LEO-Präsident 2019-20 Fabrizio Santamato - Jung, dynamisch und erfolgreich

Jugend National

Fabrizio Santamato durfte Mitte Juni einen Melvin Jones Award, der mit grossem Lob verbunden war, in Empfang nehmen. Diese Auszeichung hat sich der Präsident von Leo Switzerland 2019/2020 und Vice President des Leo Club Zürcher Unterland verdient. Wie hat er sein präsidiales Jahr erlebt, und was waren besondere Momente während seiner Amtsperiode? Welche Tipps gibt er seinem Nachfolger Jean-Alexandre Boeuf mit auf den interessanten Leo-Weg?

Tobias Jäger: Fabrizio, herzliche Gratulation zum Melvin Jones Award. Was bedeutet er heute für dich?

Fabrizio Santamato: Ich sehe den Melvin Jones Award nicht bloss als eine positive Resonanz zu meinem Amtsjahr als Leo-Präsident – vielmehr sehe ich ihn als Anerkennung des Engagements dessen, was die Leos in diesem Jahr in ihren unzähligen Activities miteinander erreicht haben. Besonders stolz bin ich auf die Einsätze unserer Leos zusammen mit Trash Hero sowie die ideenreichen Leistungen während der Corona-Zeit. Zudem konnte ich mich stets auf ein tolles Team von aufstrebenden Leos und wohlwollenden Lions verlassen. Persönlich bedeutet mir der Award einen Motivationsschub, den ich gerne in meinen zukünftigen Funktionen auf Distrikt- und Clubebene mitnehme.

Du warst in einer schwierigen Zeit Präsident. Wie hast du das Jahr erlebt?

Das Jahr verging für mich wie im Flug. Es hat mir enorm Spass gemacht, zusammen mit dem Kabinett die Leo-Organisation voranzutreiben. Mit vielen Zielen, Ideen und Vorhaben startete ich als Leo-Präsident ins Amtsjahr. Viele davon, insbesondere den Aufbau unserer Kooperation mit Trash Hero, konnten erfolgreich umgesetzt werden. Dabei haben die einzelnen Clubs und vor allem auch mein Kabinett stark mitgeholfen und dafür gesorgt, dass wir tolle Events wie die LENA in Bern und den New Year Event in Basel durchführen konnten. Zudem konnte ich als Leo-Präsident einen starken Rückhalt von den Lions geniessen – besonders erfreut war ich über die Widmung der Lions Revue 5/19 der Leos! Dieses Beispiel zeigt exemplarisch auf, dass die Lions uns stets zur Seite stehen. Die Hürden, die unserer Organisation im neuen Jahr in die Wege gelegt wurden, haben die Arbeit natürlich nicht erleichtert. Nichtsdestotrotz konnten die Leos dabei ihre Resilienz unter Beweis stellen und dank Kooperationen mit Lions und der Gemeinschaft schliesslich Licht ins Dunkle bringen.

«Ein grosses Ziel für dieses Jahr war, die Kooperation mit Trash Hero voranzutreiben.»

Gibt es einen besonderen Moment während deiner Amtszeit, der dir für immer bleiben wird?

Besonders in Erinnerung bleiben wird mir die Wiederbelebung unserer Freundschaft mit dem Leo Distrikt Mailand. Einerseits konnte ich zusammen mit unseren italienischen Freunden wichtige Erfahrungen im Entwicklungsprozess einer langfristig ausgerichteten Kooperation zwischen Distrikten gewinnen. Andererseits konnte ich hautnah miterleben, wie wichtig eine starke Kommunikation über Landesgrenzen hinaus ist und welcher Stellenwert dem Austausch von gegenseitigen Zielvorstellungen zugeschrieben werden muss. Insbesondere haben mich die Leos aus Mailand mit ihrem Tatendrang und ihrer guten Organisation dazu inspiriert, noch aktiver zu werden und immer wieder über den Tellerrand hinauszuschauen.

Konntest du deine gesteckten präsidialen Ziele trotz Corona-Zeit erreichen?

Ein grosses Ziel für dieses Jahr war, die Kooperation mit Trash Hero voranzutreiben. Das Engagement, das unsere lokalen Leo Clubs in zahlreichen Cleanup Days gezeigt haben, hat mich stark beeindruckt. Demgegenüber wird der Wiederaufbau von schwindenden Clubs noch mehr Zeit in Anspruch nehmen. Dabei hat uns die Corona-Zeit leider einen Strich durch die Rechnung gemacht – viele Veranstaltungen mussten abgesagt werden und/oder können erst zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Welche drei Tipps möchtest du deinem Nachfolger auf seinen Leo- Weg geben?

Meinem Nachfolger Jean-Alexandre Boeuf (Leo Lausanne) möchte ich gerne auf den Weg geben, wie unentbehrlich eine erfolgreiche Kooperation, insbesondere auch in schwierigen Zeiten, ist. Als Teil eines grösseren Netzwerkes ist die Zusammenarbeit zwischen Leo Clubs auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene und vor allem auch zu Lions Clubs essenziell für die Erreichung unsere Ziele. Dabei spielt eine konstruktive und stetige Kommunikation eine besonders grosse Rolle. Schliesslich möchte ich betonen, dass ein gut funktionierendes Kabinett, wie ich es erlebt habe, enorm wichtig ist. Als Leo-Präsident ist es deshalb besonders bedeutsam, ein starkes Team aufzubauen und die einzelnen Mitglieder entsprechend einzuspannen und zu fördern.

Und was sollte er aus deiner Sicht besser nicht machen? Und auf was soll er aus deiner Sicht besonders Wert legen?

Niemals lockerlassen! Sowohl hinsichtlich aktueller Probleme, die die Organisation lösen will, als auch in Bezug auf langfristige Opportunitäten und Zielvorstellungen sollte der Leo-Präsident eine entscheidende Rolle im Kabinett der Leos und als Repräsentant zu den Lions einnehmen.

Wie und wo siehst du nun deine Clubzukunft? Leo oder bald Lions Club?

Da ist der Fall für mich klar, solange ich Leo sein kann, möchte ich auch gerne dabeibleiben. Danach sehe ich vor, in einen spannenden und aufstrebenden Lions Club überzutreten.

Interview: Tobias Jäger, Redaktion LION