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LCIF - Das Potenzial für Unterstützung ist gross

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Die Lions Club International Foundation, kurz LCIF, feiert dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Die Stiftung ist weltweit engagiert und hat auch schon Projekte in der Schweiz unterstützt. Die Antworten auf Fragen hat Hans-Robert Weiss, neuer Koordinator LCIF des MD 102.

Die Lions Club International Foundation, kurz LCIF, feiert dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Die Stiftung ist weltweit engagiert und hat auch schon Projekte in der Schweiz unterstützt. Das Jubiläum bietet Anlass, wieder einmal auf ihre vielfältigen Tätigkeiten hinzuweisen. Die Antworten auf Fragen hat Hans-Robert Weiss, neuer Koordinator LCIF des MD 102.

Was ist deine Aufgabe als LCIF-Koordinator?

Die vielfältigen Tätigkeiten und beachtlichen Erfolge von LCIF sind bei vielen unserer Mitglieder unbekannt. Ich sehe es als meine Hauptaufgabe, dies gemeinsam mit den LCIF-Koordinatoren der Distrikte zu verbessern und den Lions in unserem Multidistrikt den LCIF näherzubringen. Ich bin das Bindeglied zwischen dem Sitz in Oak Brook und dem Multidistrikt und somit auch Anlaufstelle bei Fragen, wie Clubs und Distrikte Zuschüsse für Projekte beantragen können.

Welche Art von Projekten unterstützt die LCIF?

LCIF leistet Zuschüsse für humanitäre Hilfe, Sight First, Katastrophenhilfe und sogenannte «neue Zuschüsse». Dabei handelt es sich um gemeinnützige Hilfsprojekte, die von Leo Clubs entwickelt, geplant und umgesetzt werden. Zu dieser Kategorie gehören auch die sogenannten «Distrikt und Club Community Impact »-Zuschüsse. Diese stehen sowohl Distrikten als auch Clubs offen. Die Mittel dafür stammen aus nicht zweckgebundenen Spenden an LCIF. Sobald ein Mindestniveau an Spenden erreicht wird, werden 15 Prozent davon den Lions zur Verfügung gestellt.

Sind mit dem 50-Jahre-Jubiläum spezielle Aktivitäten verbunden?

Ja. Das Projekt «Campaign 100» wird uns während der nächsten drei Jahre begleiten. Einiges ist auch in der Schweiz in Vorbereitung. Es ist jedoch noch zu früh, um Näheres darüber zu kommunizieren.

Welche Schweizer Projekte hat LCIF in der Vergangenheit unterstützt?

Seit 1968 wurden insgesamt neun Projekte von Schweizer Lions mit einem Gesamtbetrag von 387 439 US-Dollar unterstützt. Darunter SODIS mit 70 000 Dollar, ein Waisenprojekt des MD mit 73 737 Dollar und ein Multiple- Sklerose-Projekt des Distrikts Ost, um nur einige grössere Projekte zu nennen. Das Potenzial für weitere Unterstützung ist in unserem Multidistrikt aber noch gross. Zahlreiche weitere Projekte hätten Unterstützung gefunden, wären bei LCIF entsprechende Zuschüsse beantragt worden.

Was müssen Clubs oder Distrikte tun, um Beiträge zu erhalten?

In erster Linie gilt es, die verschiedenen Arten der Zuschüsse (Grants) des LCIF zu kennen und das Verfahren, wie man dazu kommen kann. Für Ersteres werde ich gemeinsam mit PDG Marco Barandun, dem Präsidenten der Stiftung des MD 102, eine Dokumentation erarbeiten und die Clubs via Distrikte und Zonen informieren. Für Fragen zur Vorgehensweise und zum Verfahren stehen die Distrikt-Koordinatoren und ich gerne zur Verfügung.

Wie weit kannst du bei LCIF generelle Anliegen unseres MD einbringen?

Nachdem ich mein Amt erst gerade angetreten habe, möchte ich zuerst einmal die Organisation und die Bedürfnisse unseres Multidistrikts gründlich kennenlernen, bevor ich hierzu eine Aussage machen kann.

Was hat dich motiviert, dieses Amt zu übernehmen?

Ich bin sehr überzeugt von unserer Organisation mit all ihren Stärken und Vorteilen, aber auch mit ihren Schwächen und Nachteilen. Der Wunsch, mehr über Lions, die Organisation und deren Nutzen für die Menschheit zu erfahren, ist bestimmt der Hauptgrund. Die LCIF ist für viele Clubs und für viele Mitglieder nach wie vor ein nicht greifbares «unbekanntes Wesen». Dies zu ändern, sehe ich als meine Herausforderung, die ich gerne annehme.

Die Fragen stellte Heidi Mühlemann